Postmindestlohn: Strafanzeige gegen GNBZ
Verdi Chef Bsirske hat nach einem soeben ausgestrahlten Bericht der Strafanzeige gegen die angekündigt, berichten Frankfurter Rundschau und Spiegel. Die im Oktober 2007 erst gegründete Gewerkschaft der neuen Brief- und Zustelldienste (GNBZ) steht nach einem Fernsehbericht des ARD-Politikmagazins “Report Mainz”stärker unter dem Einfluss der Arbeitgeber als von ihr zugegeben. Der 66-jährige Geschäftsführer der GNBZ, Arno Doll, war früher Mitglied der Geschäftsleitung von Tengelmann und danach Unternehmensberater. Das Fernsehmagazin zitierte u.a. aus Schreiben der Geschäftsleitungen aus dem PIN Konzern an Beschäftigte, in denen diese baten, der GNBZ beizutreten. Die GNBZ habe zudem bestätigt, dass sie sich auch durch Spendengeld finanziere. Der Stern hatte bereits berichtet: ” Florian Gerster verkündete, man werde die Entwicklung der neuen Gewerkschaft wohlwollend beobachten, als es die GNBZ noch gar nicht gab. Auffällig auch, dass viele GNBZ-Vorstände Betriebsräten zufolge in höheren Positionen bei der Pin beschäftigt sind. Arno Doll streitet das dem stern gegenüber aber ab. Journalisten, die mit der Gewerkschaftsleitung telefonieren wollen, werden schon mal vertröstet. Zurück ruft dann die Pressestelle - und zwar die der Pin Group.”

Am 11. März 2008 um 17:10 Uhr
Florian Gerster spielt in dem Film gar nicht mit…
Erinnert sich noch jemand an den SPD-Genossen Florian Gerster? Der präsidiert ja mittlerweile beim Arbeitgeberverband der privaten Briefzusteller. Nur blöd, dass es von diesen Briefzustellern bald überhaupt keine mehr gibt. Nicht, dass die alle auf…
Am 6. April 2008 um 14:14 Uhr
[…] Interessant ist auch, mit welchen Mitteln die Arbeitgeber versuchen, Einfluss auf die Arbeitnehmer auszuüben. Es reicht anscheinend nicht, über die Arbeitgeberverbände tätig zu werden - nein, es wird versucht, auf aus meiner Sicht dubiosen Wegen, die Gewerkschaftsarbeit zu schwächen. Auch bei der Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste ist man diesen Weg von Arbeitgeberseite schon gegangen. […]
Am 14. April 2008 um 19:16 Uhr
[…] zur Gewerkschaft Ver.di aufgebaut werden. Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte auf eine Strafanzeige von Ver.di (wir berichteten) - anders als im Fall der AUB bei Siemens, bei dem der Chef der AUB in Untersuchungshaft genommen […]
Am 4. Juli 2008 um 15:26 Uhr
[…] durch Arbeitnehmerentsendegesetz und vor allem das Mindestarbeitsbedingungengesetz. Wer mit AuB, GNBZ und leider auch CGM versucht, Scheintarifverträge zu etablieren, fürchtet vielleicht das […]
Am 30. Oktober 2008 um 19:31 Uhr
[…] die GNBZ in erheblichem Umfang durch die Arbeitgeberseite gesponsert worden ist. Verdi hatte Strafanzeige gegen die GNBZ erstattet. Der Rechtsanwalt der GNBZ konnte zur Erhellung nicht beitragen, weil er erst vor zwei Tagen […]
Am 28. Januar 2010 um 20:33 Uhr
[…] Dieser und der klagende Arbeitgeberverband haben jeweils im Dezember 2007 mit der beigeladenen Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste einen Tarifvertrag für das Gebiet der Bundesrepublik abgeschlossen. Der darin vereinbarte […]